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THE JAPAN FOUNDATION ÜBERSETZERPREIS
Der Preis wird vergeben für die Übersetzung der Erzählungen: Aono Soh, Mutter wo bist du, Berlin 2009 (be.bra Verlag) und Banana Yoshimoto, Federkleid, Zürich 2007 (Diogenes Verlag)
Seit 1999 verleiht The Japan Foundation einen Übersetzerpreis in Höhe von 5.000 Euro für das beste aus der japanischen in die deutsche Sprache übersetzte, im deutschsprachigen Raum erschienene Buch.
Der Japan Foundation Übersetzerpreis wird für Übersetzungen japanischer Literatur oder Sachbuchübersetzungen aus den Bereichen Geistes- und Sozialwissenschaften verliehen. Bewertet wurden alle in den Jahren 2007 bis Ende 2009 in deutscher Sprache in Buchform erschienenen Übersetzungen japanischer Literatur (Prosa und Lyrik) sowie Essaysammlungen. Die Auswahl wurde von einer deutsch-japanisch besetzten Jury vorgenommen, deren Mitglieder sich schwerpunktmäßig mit literarischen japanischen Texten und deren Übersetzung befassen.
Es werden Übersetzungen ausgezeichnet, die durch besondere Genauigkeit und sprachliche Sensibilität hervortreten, wissenschaftlich sorgfältig erarbeitet wurden und dem deutschsprachigen Publikum bedeutsame Literaturwerke traditioneller oder zeitgenössischer japanischer Literatur zugänglich machen. Ausgezeichnet werden Werke, welche dem Verständnis Japans oder dem gegenseitigen Verständnis zwischen Japan und dem deutschsprachigen Raum dienen und die als besondere akademische bzw. kulturelle Leistung anerkannt werden.
Die Preisverleihung erfolgt parallel zu einer Auszeichnung des Goethe-Instituts Tôkyô für die beste Direktübersetzung eines Buches vom Deutschen ins Japanische.
In Leipzig ist vorgesehen, den Preis am Freitag, dem 18. März 2011, 11 Uhr auf der Bühne „Schwarzes Sofa“ in Halle 2 der Buchmesse Leipzig zu verleihen. Die Preisverleihung wird in Zusammenarbeit mit der Deutsch-Japanischen Gesellschaft Sachsen in Leipzig e.V. veranstaltet.
Information zum Preisträger Thomas Eggenberg
Thomas Eggenberg (geb. 1961 in Renens, Schweiz, Nationalität Schweizer) lebt in Shizuoka (Japan). Nach seinem Studium der Germanistik, Philosophie und Kunstwissenschaft an der Universität Zürich studierte er japanische Sprache an der Kyoto Japanese Language School, Kyoto und unternahm anschließend ein Zusatzstudium Japanologie an der Universität Zürich . Es folgten Lektoratstätigkeiten bei Schweizer Verlagen und seit 1998 Lehraufträge an der Gakuin-Universität, Osaka, und der Tenri-Universität, Tenri sowie am Goethe-Institut, Kyoto. Bis März 2006 unterrichtete er als Lektor für deutsche Sprache und Kultur an der Universität Shizuoka, wo er seitdem als Associate Professor lehrt.
Übersetzungen
▪ 2. Preis (Yûshûshô) beim 3. Internationalen Übersetzungswettbewerb der Präfektur Shizuoka unter der Schirmherrschaft von Donald Keene. Siehe: http://www.izufes.net/translate/awards3-e.html
▪ Übersetzung des Essays „Edo-jin no hassôhô ni tsuite – Über das Denken in der Edo-Zeit“ von Ishikawa Jun sowie der Erzählung „Kagi – Der Schlüssel“ von Kanki Takurô (erschienen in: 3. Internationaler Übersetzungswettbewerb, Ausgezeichnete Übersetzungen, Shizuoka 2001)
▪ Katayama Kyôichi: Das Gewicht des Glücks, Goldmann Verlag, München 2006
▪ Yoshimoto Banana: Federkleid, Diogenes Verlag, Zürich 2007
▪ Aono Sô: Mutter wo bist du, Edition Q, bebra-Verlag, Berlin 2009
▪ Machida Kô: Tassen und Teller (1. Kapitel aus: „Meoto chawan“), Viceversa Literatur 4, Limmat Verlag, Zürich 2010
▪ Yoshimoto Banana: Mein Körper weiß alles (die ersten 6 Geschichten hat Annelie Ortmanns übersetzt, Thomas Eggenberg die restlichen 7), Diogenes Verlag, Zürich 2010
▪ Yoshimoto Banana: Über sie (in Arbeit), erscheint voraussichtlich im Frühjahr 2012
▪ Yoshimoto Banana: Der See (geplant), erscheint voraussichtlich im Frühjahr 2013
▪ Übersetzerpreis 2010 der Japan Foundation
(Stand: Dezember 2010)
THE JAPAN FOUNDATION ÜBERSETZERPREIS
Seit 1999 verleiht The Japan Foundation einen Übersetzerpreis in Höhe von 5.000 Euro für das beste aus der japanischen in die deutsche Sprache übersetzte, im deutschsprachigen Raum erschienene Buch.
Der The Japan Foundation Übersetzerpreis wird in jeweils zwei aufeinanderfolgenden Jahren für eine literarische Übersetzung und in jedem dritten Jahr für die Übersetzung eines Sachbuches vergeben. In diesem Jahr wurden alle in den Jahren 2002 bis Ende 2005 in deutscher Sprache in Buchform erschienenen Übersetzungen japanischer Literatur bewertet. Die Auswahl wurde von einer deutsch - japanisch besetzten Jury vorgenommen, deren Mitglieder sich schwerpunktmäßig mit literarischen Texten in japanischer Sprache und deren Übersetzung befassen. Es werden Übersetzungen ausgezeichnet, die durch besondere Genauigkeit und sprachliche Sensibilität hervortreten, wissenschaftlich sorgfältig erarbeitet wurden und dem deutschsprachigen Publikum wichtige Werke japanischer Prosa oder Lyrik zugänglich machen.
Ausgezeichnet werden Werke, welche dem Verständnis Japans oder dem gegenseitigen Verständnis zwischen Japan und dem deutschsprachigen Raum dienen und die als besondere akademische bzw.kulturelle Leistung anerkannt werden.
Bisherige Preisträger des The Japan Foundation Übersetzerpreises
1999 (Literatur-Übersetzung)
Otto Putz
für SÔSEKI Natsume: Ich, der Kater, Frankfurt am Main 1996 und
ÔE Kenzaburô: Reißt die Knospen ab, Frankfurt am Main 1997
2000 (Sachbuch-Übersetzung)
Professor Dr. Wolfgang Seifert und Uwe Hohmann
für OKUMURA Hiroshi: Japan und seine Unternehmen - Einführung in gegenwärtige Strukturprobleme, München 1998
2001 (Literatur-Übersetzung)
Professor Dr. Ekkehard May
für Shômon. Das Tor der Klause zur Bananenstaude. Haiku von Bashôs Meisterschülern Kikaku, Kyorai, Ransetsu, Mainz 2000
2002 (Literatur-Übersetzung)
Annelie Ortmanns
für YOSHIMOTO Banana: Amrita, Zürich 2000 und Dornröschenschlaf: drei Erzählungen von der Nacht, Zürich 2001 sowie ÔE Kenzaburô: Grüner Baum in Flammen, Frankfurt am Main 2000
2003 (Sachbuch-Übersetzung)
Professor Dr. Peter Pantzer
für Die Iwakura-Mission: das Logbuch des Kume Kunitake über den Besuch der japanischen Sondergesandtschaft in Deutschland, Österreich und der Schweiz im Jahre 1873, München, 2002
2004 (Literatur-Übersetzung)
Ursula Gräfe und Kimiko Nakayama-Ziegler
für OGAWA Yôko: Schwimmbad im Regen, München 2003
2006 (Literatur-Übersetzung)
Katja Caßing für HIGASHINO Keigo: Mord am See, Löhne 2003
und für OSAWA Arimasa: Der Hai von Shinjuku: Sodom und Gomorrha, Löhne 2003
2008 (Literatur-Übersetzung)
Nora Bierich für ÔE Kenzaburô: Tagame. Berlin-Tokio,
Frankfurt am Main, 2006
2011 (Literatur-Übersetzung)
Thomas Eggenberg für Aono Soh: Mutter wo bist du, Berlin 2009
Banana Yoshimoto: Federkleid, Zürich 2007
